Wagners Serie hält: glücklicher Punktgewinn auf dem Kiez

20.4.2026

Freitagabend, Flutlicht, Hamburger Dom, Reeperbahn, Auswärtsspiel: Wir eröffneten den 30. Spieltag beim FC St. Pauli im Millerntor-Stadion.

Man durfte gespannt sein, wie sich der Heimsieg gegen Werder auf unser Team ausgewirkt hatte. Der Start – verspätet, weil sowohl Heim- als auch Auswärtsfans erst einmal das Stadion in einen Pyronebel einhüllten (zumindest die ersten 10 Minuten) – wirkte ansprechend. Man hatte ein gutes Gefühl, dass das heute etwas werden könnte mit den Auswärtspunkten. Ache hatte mit einem schnellen Pass auf Said die erste Chance für uns, leider vergeben.

St. Pauli kam in der Folge besser ins Spiel, und nach gut einer halben Stunde war es der später gewählte „Man of the Match“, Marvin Schwäbe, der eine Chance der Paulianer sensationell verhindern konnte. Teufelskerl Schwäbe! Auch dank ihm ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte startete nicht gut für uns. Ragnar Ache setzte zum Sprint an, brach diesen aber ab und gab sofort das Zeichen an die Bank, zu wechseln. Das sah nicht gut aus und bestätigte sich leider auch am Samstag recht schnell: Saisonaus für Ache. Alles Gute von dieser Stelle aus, gute Besserung, Ragy!

Said hatte mit einem Lattenschuss unsere größte Chance in der zweiten Hälfte, aber der FC St. Pauli war am Drücker und ging in der 69. Minute nach einer Ecke mit 1:0 in Führung. Das Millerntor-Stadion stand Kopf. Leider war die Führung auch verdient, da St. Pauli das Spiel dominierte und wir keine zündende Idee hatten, das Spiel an uns zu reißen.

Kurz vor Schluss wurde dann Kaminski im Strafraum gefoult, und nach kurzer Rücksprache mit dem VAR gab es Elfmeter für uns. Die Chance zum Ausgleich und doch noch einen wichtigen, wenn auch glücklichen Punkt mit nach Köln zu nehmen. El Mala hatte den Ball schon zur Ausführung in der Hand, übergab diesen aber an Luca Waldschmidt. Luca verwandelte sicher zum glücklichen 1:1-Ausgleich.

Die letzten Minuten waren nichts für schwache Nerven auf beiden Seiten, und wir konnten froh sein, als der Abpfiff erklang, weil wir einen mehr als glücklichen Punkt ergattert hatten.

Jetzt gilt es, die Woche gut zu nutzen und dem Nachbarn von der anderen Rheinseite am Samstagnachmittag die Stirn zu zeigen. Das geht nur mit uns zusammen. Alle für den Heimsieg!

Come on, FC!