6.2.2026
Die U19, auch die „Younggoats“ genannt, hatte nach zwei Qualifikationsrunden und dem Weiterkommen gegen Union Luxemburg und den FC Midtjylland das Sechzehntelfinale der Youth League erreicht.
Gegner war Inter Mailand und der Austragungsort war nicht das Franz-Kremer-Stadion, wie üblich, sondern die Heimspielstätte der Profis in Köln-Müngersdorf.
Frühzeitig war abzusehen, dass der bisherige Rekord eines Youth-League-Spiels gebrochen würde, aber zum Anstoß war das RheinEnergieStadion mit 50.000 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllt und somit ausverkauft. Neuer Europarekord!
Die aktive Szene hatte sich im Oberrang Süd versammelt und supportete das Team von Anfang an lautstark. Zum Beginn des Spiels gelang es dem FC immer wieder, schnell und zielgerecht das Feld zu überbrücken, und erste Chancen sowie Eckbälle wurden erkämpft. Aber auch Inter war stark am Ball und kam das eine oder andere Mal über die linke Seite gefährlich nach vorne. Das Spiel war spannend und ging mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.
Nach der Pause war es dann der Gast aus Mailand, der die ersten Akzente setzen konnte und dann irgendwann folgerichtig mit 1:0 in Führung ging. Die Younggoats steckten aber zu keinem Zeitpunkt auf und kamen zehn Minuten vor dem Ende zum umjubelten Ausgleich durch Fynn Schenten. Müngersdorf war außer Rand und Band.
Mit Beginn der Nachspielzeit war plötzlich ein Flitzer auf dem Platz und sorgte für kurze Verwirrung und eine Unterbrechung. Kurz nach der Unterbrechung hätte der FC das Spiel beinahe entscheiden können, aber erneut Schenten konnte den Ball nicht mehr quer spielen vor dem Tor – sonst wäre der große Wurf möglich gewesen.
Aber Fußball ist manchmal ungerecht, und so waren es die Gäste aus Mailand, die in der 90.+6 Minute zum umjubelten Siegtreffer kamen. Das 1:3 ins leere Tor in der 98. Minute war dann schließlich der Schlusspunkt. Das Feiern der beiden Tore direkt vor der Süd entsprach nicht dem Fair-Play-Gedanken, aber...
Was bleibt, ist eine unbeschreibliche Reise der U19 in der Youth League. Seid stolz auf euch, Younggoats! Der FC und wir Fans sind es und wir sind dankbar, dass wir bei dieser Reise dabei sein durften.